Gesundheitswesen

Wirtschaftliche und politische Entwicklungen fordern vehement, dass Qualität und Effizienz auch im Gesundheitswesen ein Thema ist und bleibt. Wir haben langjährige Erfahrung in diesem Sektor und zahlreiche Kunden unterstützt, ihre Strategie, Strukturen und Prozesse konsequent auf Patienten auszurichten. Mit unserem einzigartigen methodischen Vorgehen reduzieren wir unnötige Komplexität. Dies ist eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Steigerung der Qualität und Effizienz.


    Unsere Leistungen für Unternehmen im Gesundheitswesen umfassen

    • Strategische Positionierung und Strategie-Implementierung
    • Entwicklung von Kooperationsmodellen
    • Organisationsdesign
    • Prozessdesign
    • Effizienzsteigerung
    • Patienten Kontaktpunkt Management
    • Professionalisierung Zuweiser-Management
    • Strategiebasierte Kulturentwicklung

    Referenzprojekte (Auszug)

    Branche: Gesundheitswesen

    Herausforderung

    • Fusion einer öffentlichen und einer universitären Gesundheitseinrichtung
    • Grundauftrag über Eignerstrategie des Kantons und Leistungsvereinbarungen mit Kanton und Universität bereits vorgegeben
    • Aggressiver Marktauftritt aus ordnungspolitischen Gründen schwierig
    • Unterschiedliche Unternehmenskulturen

    Vorgehen

    • Umfeld- und Unternehmensanalyse
    • Effektive Stakeholder-Involvierung mittels Interviews mit der Geschäftsleitung, Verwaltungsrat und externen Schlüsselpersonen sowie Workshops in GL-Ausschuss
    • Herleitung verschiedener strategischer Optionen
    • Bewertung und Priorisierung der strategischen Optionen

    Kundennutzen

    • Konsolidierte Ist-Analyse der bislang getrennten Unternehmensteile inkl. Wettbewerbsanalyse, Anspruchsgruppen, Trends, Vorgaben Eignerstrategie, Finanzierungsmodell, Organisation und SWOT
    • Set an strategischen Optionen innerhalb der gesetzten Rahmenbedingungen, inkl. Bewertung
    • Breit abgestütztes Strategiedokument bereit zur Implementierung

      Dauer: 4 Monate

      Andreas Stutz, CEO Universitäres Zentrums für Zahnmedizin Basel (UZB):

      «Das UZB dient der kantonalen, regionalen und überregionalen zahnmedizinischen Versorgung. Es umfasst die Schulzahnklinik, die Volkszahnklinik und die Universitätszahnkliniken von Basel-Stadt und wurde Anfang 2016 gegründet.
      Mit hpo fanden wir einen Partner, der innert kurzer Zeit die spezifischen Charakteristika des zahnmedizinischen Marktes erfasste. Besonders in einem politischen Umfeld, in welchem das UZB als Unternehmen in kantonalem Besitz agiert, ist die schlüssige und nachvollziehbare Herleitung der Strategie von zentraler Bedeutung. In diesem Zusammenhang kam die systematische Arbeitsweise von hpo voll zum Tragen.»

      Raymond Cron, VRP Universitäres Zentrums für Zahnmedizin Basel (UZB):

      «hpo verstand es nicht nur innert kurzer Zeit, in Zusammenarbeit mit den zuständigen internen Gremien, eine überzeugende und zukunftsweisende Strategie zu erarbeiten, sondern war auch sehr wertvoll im Stakeholder Management. Indem Inputs von internen und externen Schlüsselpersonen abgeholt wurden, hatten diese die Möglichkeit, sich effizient in den Strategieprozess einzubringen. Eine ambitionierte und breit abgestützte Strategie konnte danach zügig verabschiedet werden.
      hpo zeichnet sich aus durch eine grosse Methodenkompetenz und viel Fingerspitzengefühl.»

      Branche: Gesundheitswesen

      Unternehmengsrösse: c. 120 FTE

      Herausforderung

      • Politischer Entscheid (2015), die Integration der kantonalen Psychiatrie ins Kantonsspital auf Basis eines Vorprojekts mit hpo (2014) weiter zu prüfen, jedoch Unklarheit bezüglich des tatsächlichen politischen Willens zur Umsetzung
      • Organisatorische, Lohntechnische und kulturelle Unterschiede zwischen den beiden Organisation
      • Widerstand des Personals der kantonalen Psychiatrie gegen das Projekt aufgrund schlechterer Arbeits- und Lohnbedingungen im Spital

      Vorgehen

      • Erarbeiten der Lösungen in vier Arbeitsgruppen
      • Vorschlag, wie die Psychiatrieorganisation innerhalb des Spitals aufgestellt sein muss, inkl. Führungsprozesse und Stellenbeschrei-bung der Schlüsselfunktionen
      • Vorschlag zur Benutzung und Finanzierung der Räumlichkeiten sowie Ausbau
      • Erarbeitung Vorschlag für die Übergangs-phase zur Anpassung der Arbeitsverträge
      • Berechnung des finanziellen Impacts

      Kundennutzen

      • Entscheidungsgrundlade für die Integration mit Abschätzung der Chancen und Risiken
      • Erarbeitung der Organisation der integrierten Psychiatrie sowie die dazugehörenden Führungsprozesse und Verantwortungen
      • Aufzeigen des finanziellen Impacts auf das Spital und für die Psychiatrie, sowie Transparenz über die aktuelle Kostensituation
      • Kultureller Change initiiert durch enges Zusammenarbeiten, Diskussionen und transparentes Aufzeigen der Fakten zwischen den beiden Parteien und deren Mitarbeitenden

      Branche: Gesundheitswesen

      Herausforderung

      • Ein Landspital braucht einen kompetenten Kooperationspartner zur Versorgung komplexer Fälle
      • Eine Spezialklinik ist in der „Hochspezialisierten Medizin (HSM)“ auf hohe Fallzahlen angewiesen

      Vorgehen

      • Durchführung von Workshops mit den betroffenen Schlüsselmitarbeitenden beider Spitäler (Chefärzte, Assistenzärzte, Pflegefachpersonen etc.) zur Erarbeitung eines massgeschneiderten und differenzierten gemeinsamen Prozessmodells
      • Erarbeitung von gemeinsamen Behandlungspfaden für die wichtigsten Fälle
      • Beschreibung der Rollen und Verantwortlichkeiten der an der Kooperation beteiligten Mitarbeitenden
      • Definition des Umsetzungsplanes inkl. fortlaufender Erfolgskontrolle

      Kundennutzen

      • Ein ausgewogenes Kooperationsmodell das den Interessen beider Spitäler dient wurde von den betroffenen Mitarbeitenden mit methodischer Unterstützung durch hpo erarbeitet. Dies beinhaltet ein Prozessmodell für die - Kooperation inkl. gemeinsamer Behandlungspfade der wichtigsten Fälle, Rollenbeschreibungen und Umsetzungsplanung.
      • Das Landspital wird von der Spezialklinik unterstützt, damit möglichst viele Fälle kompetent im eigenen Haus behandelt werden können.
      • Die Spezialklinik kommt zu zusätzlichen HSM-Fällen, welche das Landspital selbst nicht behandeln kann.

      Kristian Schneider, Direktor, Hôpital du Jura und Dr. Peter Eichenberger, Direktor, St. Claraspitalüber das Projekt: Mit hpo eine für beide Seiten gewinnbringende Kooperation zwischen zwei Spitälern entwickeln.

      «Das Hôpital du Jura stellt die gesundheitliche Grundversorgung im Kanton Jura sicher. Es ist aber nicht möglich, in diesem ländlichen Kanton die ganze Bandbreite der medizinischen Leistungen, insbesondere der Hochspezialisierten Medizin (HSM), zu erbringen. Aus diesem Grund suchte das Spital ein spezialisiertes Partnerspital in der Region mit ausgewiesenen Fähigkeiten in der Viszeralchirurgie und wurde mit dem St. Claraspital in Basel fündig.
      hpo hat uns in der detaillierten Konzeption dieser Kooperation tatkräftig unterstützt. Das entwickelte Kooperationsmodell dient den Interessen beider Spitäler und ist eine klassische Win-Win-Situation: Das Hôpital du Jura kann gemeinsam mit dem St. Claraspital die optimale Betreuung von HSM Patienten und anderen komplexen Fällen in der Viszeralchirurgie gewährleisten und profitiert dabei von einem effektiven Knowhow Transfer. Das St. Claraspital kann die HSM Fallzahlen erhöhen und dadurch ein wichtiges HSM Qualitätsmerkmal langfristig erfüllen.
      Die Lösungserarbeitung erfolgte gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitenden beider Spitäler. hpo  moderierte diese Workshops zielstrebig und mit viel Fingerspitzengefühl und half auch sprachliche Barrieren zu überwinden. Das Resultat ist ein gemeinsames Prozessmodell mit klaren Rollenbeschreibungen und detaillierte Behandlungspfade für die wichtigsten Fälle.»

      Branche: Gesundheitswesen

      Herausforderung

      • Psychiatrie mit historisch gewachsenen Strukturen, hoher Komplexität und strikter organisatorischer und prozessualer Trennung zwischen ambulanter und stationärer Leistungserbringung
      • Kaum gemeinsame fachliche Weiterentwicklung der beiden Unternehmensteile und hohe organisatorische Komplexität
      • Grosse Skepsis in Teilen der Belegschaft gegenüber organisatorischen Veränderungen

      Vorgehen

      • Entwicklung eines patientenorientierten Prozessmodells und Ableitung einer prozessorientierten Organisation unter Beachtung klarer Designkriterien
      • Schaffung von Zentren mit klaren Schwerpunkten und Ermöglichung der Behandlungskontinuität über ambulante, teilstationäre und stationäre Phasen hinweg

      Kundennutzen

      • Strategiebasiertes und optimiertes Prozess- und Organisationsmodell für die gesamte Erwachsenenpsychiatrie gemeinsam mit Schlüsselmitarbeitenden definiert
      • Hohe Akzeptanz in der Belegschaft für die organisatorischen Veränderungen geschaffen
      • Design unter Einbezug der Kundenmitarbeitenden detailliert und Umsetzung begleitet

      Hans-Peter Ulmann, CEO Psychiatrie Baselland  über das Projekt: Mit hpo eine zukunftsorientierte Struktur für die Erwachsenenpsychiatrie erarbeitet

      «Historisch hatte sich in der Psychiatrie Baselland (PBL) über die letzten Jahrzehnte eine parallele Struktur mit einer stationären Klinik und einer über das ganze Kantonsgebiet verteilten Organisation mit Ambulatorien und Tageskliniken entwickelt. Es wurde zunehmend deutlich, dass diese aktuelle Trennung von ambulanter und stationärer Leistungserbringung im Hinblick auf die Zukunft einige Schwachstellen aufwies. Gemeinsam mit einem Team aus ambulant und stationär tätigen Kadermitarbeitenden aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich erstellte hpo eine fundierte und von allen Beteiligten getragene Analyse der aktuellen Situation, welche Stärken und Schwächen transparent machte. Basierend auf strategischen Überlegungen zur mittel- bis langfristigen Ausrichtung der PBL wurde eine zukunftsorientierte Organisation für die Erwachsenenpsychiatrie gestaltet.
      Die Bereitschaft der Ärzte und des Pflegepersonals, sich konstruktiv mit der aktuellen Situation und ihren Vor- und Nachteilen auseinanderzusetzen, wurde massgeblich gefördert durch die stringente, transparente und dadurch für alle Beteiligten sehr nachvollziehbare Methodik, welche hpo zur Gestaltung von leistungsfähigen Organisationen anwendet. Betroffene werden zu Beteiligten, Lösungen werden gemeinsam erarbeitet. Damit wird das Commitment zu vereinbarten Lösungen nachhaltig gestärkt. Die hohe Fachkompetenz der hpo Berater mit ihrer umfassenden Erfahrung im Gesundheitswesen und in anderen Branchen sowie ihre ausgeprägte Sozialkompetenz trugen massgeblich dazu bei, dass die Psychiatrie Baselland eine zukunftsorientierte Erwachsenenpsychiatrie aufbauen konnte.»

      Branche: Gesundheitswesen

      Herausforderung

      • Qualitätsproblem hinsichtlich tiefer Patientenzufriedenheit, obwohl die Qualität gemäss medizinischen Indikatoren sehr gut ist
      • Bestehende Organisationskultur wird als problematisch wahrgenommen, die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen ist nicht optimal und das Qualitätsbewusstsein ist unter den Mitarbeitenden unzureichend verankert
      • Gemeinsames Verständnis der Unternehmensstrategie entwickelt sowie bestehende Ist-Kultur und zugrunde liegende Werte anhand konkreter, beobachtbarer Manifestationen beschrieben
      • Gemeinsame strategiebasierte Soll-Kultur definiert, mittels konkreter SOLL-Manifestationen operationalisiert, sowie konkrete Massnahmen zur Herbeiführung des Kulturwandels erarbeitet
      • Massnahmenkatalog in wesentlichen Handlungsfeldern konsolidiert sowie Quick-Wins identifiziert

      Vorgehen

      • Interviews mit Kadermitarbeitenden zur Strategie, Ist-Unternehmenskultur und Soll-Kultur sowie Durchführung von insgesamt 6 Kulturworkshops mit über 120 Mitarbeitenden aus allen Disziplinen der Chirurgie

      Kundennutzen

      • Gemeinsames Verständnis der Ist-Kultur entwickelt und gewünschte strategiebasierte Ziel-Kultur definiert
      • Katalog mit rund 100 priorisierten Massnahmen mit Mit-arbeitenden erarbeitet und in Handlungsfeldern konsolidiert

      Dauer: 6 Monate

      Kristian Scheider, Direktor Hôpital du Jura  über das Projekt: Mit hpo und über 100 Mitarbeiten die anzustrebende, strategiegerechte Unternehmenskultur erarbeitet

      «Das Hôpital du Jura will besser werden! Dazu wurden konkrete strategische Ziele festgelegt. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es zwei wesentliche Elemente: die Mitarbeitenden sowie eine Unternehmenskultur, welche die Erreichung der strategischen Ziele unterstützt! Deshalb wollten wir herausfinden, wie eine solche Unternehmenskultur aussieht und wie wir diese systematisch etablieren können.
      In hpo fanden wir den idealen Partner, die Idee in Realität umzusetzen. Mit einem sehr systematischen Vorgehen führte hpo mit über 100 Mitarbeitenden – Ärzten, Hotellerie-, Administrations-, Pflege- und Reinigungspersonal –Interviews und Workshops durch. Das Resultat ist überzeugend: Die Mitarbeitenden sind sich mehr denn je der strategischen Ziele und ihrer eigenen Verantwortung für die Erreichung dieser Ziele im Klaren. Sie haben ein Bewusstsein für die heutige Unternehmenskultur entwickelt und dafür, wo diese die Erreichung der strategischen Ziele behindert. Auf dieser Basis wurde die anzustrebende künftige Unternehmenskultur definiert. Fundamental ist der Umstand, dass die Mitarbeitenden konkrete Massnahmen definiert haben, um genau den Kulturwandel herbeizuführen, den sie sich wünschen und den sie als notwendig für die Erreichung der strategischen Ziele erachten.

      Dank der leicht vermittelbaren Methodik und der integrativen Arbeitsweise von hpo konnten sich die Mitarbeitenden stark in diesen Prozess einbringen. Die Diskussion über die Unternehmenskultur wird nicht auf einer theoretischen Ebene geführt, sondern auf Basis konkreter Manifestationen für jeden greif- und fassbar. Und genau auf dieser konkreten Ebene setzen die Massnahmen an, um die Unternehmenskultur in die gewünschte Richtung zu verändern. Die in den Workshops erarbeitete, angestrebte Unternehmenskultur ist das Ergebnis interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer aktiven Auseinandersetzung der Mitarbeitenden mit der Zukunft des Hôpital du Jura. Die angestrebte Unternehmenskultur ist von allen Mitarbeitenden verstanden und getragen.»


      Kundenstimmen

      • «Den Patientennutzen mit hpo nachhaltig gesteigert» (Medizinischer Direktor, Rehaklinik Bellikon)

      • «Eine zukunftsorientierte Organisation für die Erwachsenenpsychiatrie gestaltet» (Geschäftsführer, Psychiatrie Baselland)


      Ihr Ansprechpartner

      Gerne beantworte ich Ihre Fragen

      Josua Burkart
      Partner bei hpo


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