Geräte- und Komponentenbau

Die Entwicklung vom Komponenten-Lieferant zum Lösungsanbieter stellt für Schweizer Geräte- und Komponentenbauer eine Chance dar. Tiefgreifende strukturelle Entscheide, wie das Verlagern arbeitsintensiver Produktionsschritte ins Ausland oder der Aufbau leistungsfähiger Forschungs- und Entwicklungsteams, werden gefällt – oder sind bereits umgesetzt. hpo hat langjährige und ausgewiesene Erfahrung im Beraten von Geräte- und Komponentenbau. Wir durften zahlreiche Kunden bei ihren Vorhaben begleitet, neue Geschäftsmodelle passend zu bestehenden und neuen Marktanforderungen zu entwickeln. Gerne begleiten wir auch Sie bei Ihren Fragestellungen.


    Unsere Leistungen umfassen

    • Strategie- & Business Model Design (z.B. Business Model Innovation, Industrie 4.0, Strategic Sustainability Management)
    • Organisationsdesign und business process modeling (z.B. production network)
    • Innovationsdesign
    • Corporate culture Design
    • Marketing and sales solutions (customer journey, pricing)
    • Process optimization (lean management, six sigma)

    Referenzprojekte (Auszug)

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Anspruchsvolle Kosten- / Angebotskalkulation bei kundenindividuellen Produkte
    • Gewachsene Geschäftsprozesse ohne Trennung von Kosten- und Umsatzverantwortung
    • Erhöhter Margendruck durch wachsende Konkurrenz

    Vorgehen

    • Neugestaltung der Geschäftsprozesse nach hpo Methodik (Macrodesign Delivery 5Md©)
    • Neue Zuteilung der Verantwortungen nach Kompetenzen
    • Erstellung eines Kennzahlensystems zur Unterstützung der Abteilungssteuerung
    • Implementierungsunterstützung durch Schulungen und Pilotfälle

    Kundennutzen

    • Erfolgreiche Einführung neuer Geschäftsprozesse
    • Präzise Kostenkalkulation und Reduktion des Margenverlusts nach Auftragserteilung
    • Systematische Messung der Geschäftsaktivitäten

    Dauer: 12 Monate

    Irina Leutwyler, General Manager Bushing bei ABB Schweiz, Micafil, über das Projekt: Mit hpo neue Prozesse implementiert und geschult

    "ABB Bushings stellt Katalogprodukte her, aber auch Produkte, welche kundenspezifisch angepasst oder sogar neu entwickelt werden müssen. Gerade die letzten beiden Produkttypen erfordern eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Kundenverantwortlichen, dem Engineering, der Produktion und der Beschaffung, um sicherzustellen, dass Kundenanforderungen in der verfügbaren Zeit ertragsbringend in entsprechende Produkte umgesetzt werden können. Mit diesem Ziel wurden die Geschäftsprozesse grundsätzlich auf Basis der hpo Makrodesign-Methodik überarbeitet. Ein zugehöriges Kennzahlensystem ermöglicht eine integrale Abteilungssteuerung.

    Die Implementierungsunterstützung durch hpo erwies sich als ausgesprochen wertvoll. Die Berater von hpo bereiteten die Schulungen vor, begleiteten Pilotfälle und stellten sicher, dass die jeweils notwendigen Schritte plangemäss erfolgten. Dabei unterstützten Sie mich in meiner Rolle als Projektleiterin dieses wichtigen Projekts in jeder Hinsicht optimal. Die guten Kenntnisse der hpo Berater über Hochleistungsprozesse und die daraus abzuleitenden organisatorischen Konsequenzen – sowohl im industriellen Umfeld als auch in Dienstleistungsunternehmen – halfen uns, die teilweise fundamentale Umstellung unserer Arbeitsweise zu realisieren. Besonders wertvoll für ABB Bushings war die hohe Sozialkompetenz der hpo Berater, welche die teilweise divergierenden Interessen der einzelnen Abteilungsvertreter immer wieder auf ein gemeinsames Ziel fokussierten und so ABB Bushings einen wesentlichen Schritt weiter brachten auf dem Weg zu einer Hochleistungsorganisation."

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Unternehmensgrösse: > 80 Mio. CHF p.a.

    Herausforderung

    • Fehlende Koordination unter Business Units und Sales Units
    • Historisch gewachsene Organisation mit grosser Distanz und kulturellen Unterschieden zwischen den Business Units
    • Hohe Komplexität der Prozesse, Organisation und Produkte
    • Mangelhafte Kundenorientierung

    Vorgehen

    • Analyse aller drei Business Units (Frankreich, Dänemark, Schweiz)
    • Erstellung eines Geschäftsprozessmodells als Diskussionsbasis für die Herleitung der Prozesssegmentierungen, Schnittstellen und Verantwortungsbereiche (Verkauf, Innovation)
    • Entwicklung der wichtigsten Rollenbeschreibungen im Detail (RMM, Head of CC, Projektleiter u.a.m.)

    Kundennutzen

    • Reduktion der Prozess- und Organisationskomplexität durch klare Rollen & Verantwortungen in Kompetenzzentren
    • Organisatorischer Aufbau des Produktsegments: Bildung von Kompetenzzentren auf der Basis gemeinsamer Prozesse und Strukturen
    • Grundlagen zur Nutzung von Synergien in der Entwicklung
    • Verkaufsprozess des Produktsegments detailliert und organisatorisch verankert

    Dauer: 4 Monate

    Oliver Vietze, CEO & Chairman Baumer Group über das Projekt: Mit hpo drei Business Units erfolgreich zu einem leistungsfähigen Produktsegment integriert

    "Process Instrumentation (PI) ist eines von vier Produktsegmenten der Baumer Group. PI ist historisch gewachsen, mit drei Gesellschaften in Frankreich, Dänemark und der Schweiz. Die Herausforderung war, die drei Gesellschaften optimal zusammenzuführen und vollständig in ein Produktsegment in der Baumer Group zu integrieren.

    Mit hpo und der stringenten hpo Methodik fanden wir eine gemeinsame Sprache, um die neue Organisation des Produktsegments zu entwickeln. Auf Basis des bereits früher mit hpo entwickelten Baumer Geschäftsprozessmodells konnte die Geschäftsarchitektur mit klaren Verantwortungen und Schnittstellen hergeleitet werden.

    Die neue Organisation nutzt die Synergien innerhalb der Produktkategorien, vor allem in den Bereichen Entwicklung und Produktion, und vermindert Doppelspurigkeiten. Der Verkauf wurde zentral organisiert, um den internationalen Sales Units einen einheitlichen und kompetenten Support zu garantieren. Die Prozesse und Strukturen erleichtern die Integration der Business Units durch die klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten und legen die Basis für weitere internationale Produktionsstätten und Business Units."

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Unternehmensgrösse: > 150 Mio. CHF p.a

    Herausforderung

    • Stammhaus-Struktur und -Kultur
    • Technologieführer in einer Nische
    • Keine Synergien zwischen Divisionen
    • Instabile und verhandlungsbasierte Transferpreise
    • Unklare strategische Geschäftsfelder

    Vorgehen

    • Schaffung prozessualer und struktureller Voraussetzungen für eine systematische Geschäftsentwicklung
    • Vertieftes Verständnis der Markt- und Wettbewerbssituation
    • Ableitung von attraktiven Marktsegmenten
    • Definition und Bewertung von Optionen der Positionierung in den Marktsegmenten
    • Einführung Cost+

    Kundennutzen

    • Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien
    • Strategiekonforme Gruppenstruktur
    • Globale Einführung von Cost+

    Dauer: 12 Monate

    Walter Regli, ehemaliger VRP & CEO ERNI International AG, über das Projekt: Mit hpo erfolgreich Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien erarbeitet und umgesetzt

    "Wir suchten für die Stärkung der Zukunftsfähigkeit unseres internationalen Geschäftes einen externen Partner, der nicht nur in der Erarbeitung, sondern auch in der Umsetzung von Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien über eine grosse Erfahrung verfügt. hpo war für uns der ideale Partner für die nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft.

    Aufgrund der grossen Erfahrung im Strategie- und Unternehmensdesign hat uns hpo als „Coach“ höchst zielgerichtet und transparent im Prozess der Zukunftsgestaltung begleitet. Unsere Führungsmannschaft erhielt dabei eine sehr konkrete Vorstellung davon, welche Konsequenzen die strategischen Optionen hinsichtlich der zukünftig benötigten Ressourcen und Kernfähigkeiten sowie der notwendigen Anpassungen in Ablauf- und Aufbauorganisation hatten. Dies hat uns im Entscheidungsprozess sehr unterstützt. Wir sind überzeugt, dass wir auf der gemeinsam mit hpo erarbeiteten Basis die Erfolgsgeschichte unseres Familienunternehmens weiterschreiben können
    ."

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Dezentrale Geschäftsführung - Optimierung innerhalb von Ländergrenzen
    • Vermischung von lang- und kurzfristigen Innovationen in Projekten
    • Einzig Produktentwicklungsprozess beschrieben ohne durchgängige Verantwortungen

    Vorgehen

    • Analyse IST-Situation inkl. Aufnahme der heutigen Führung
    • Identifikation aller Fähigkeiten zur Weiterentwicklung der kundennützlichen Leistung
    • Design der Soll-Innovationsprozesse inkl. Hilfsmittel
    • Planung und Umsetzung der neuen Innovationssteuerung und Führung des Innovations-Portfolios
    • Umsetzungscoaching

    Kundennutzen

    • Zukünftige Steuerung und Portfolio-Management aufgebaut und umgesetzt
    • Innovationsprozess und dazugehörige Hilfsmittel aufgebaut und umgesetzt
    • Funktionen in der Organisation besetzt und geschult

    Dauer: 4 Monate

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Sinkende Margen aufgrund vermehrter Grau-Importe
    • Kein gruppenweit einheitliches Pricing-System
    • Verärgerte Kunden aufgrund Komplexität Preissystem und grosse Preis-Differenzen zwischen einzelnen Ländern
    • Preiserhöhungen nach dem „Gießkanne-Prinzip

    Vorgehen

    • Konzeptentwicklung: Systematische Preisfindung für ein Produkt (Preis-positionierung) und für einen Kunden (Rabattsystem)
    • Definieren neue Basispreise, Aufpreise, Abschläge & Rabattsätze nach dem Preisfindungsdreieck K3 (Kunde, Konkurrenz, Kosten) und Simulation der Auswirkungen
    • Abbilden des Preissystems im ERP
    • Testen des Preissystems in zwei Pilot-Märkten inkl. Change Management

    Kundennutzen

    • Einfaches, transparentes, steuerbares Preissystem
    • Basis für ein strategisches Sortiments-Management gelegt
    • Deckungsbeitrags-Optimierung durch kundenspezifische Preisdifferenzierung gefördert
    • Verständnis und Anwendung des neuen Systems durch begleitete Change Management-Aktivitäten etabliert

    Dauer: 12 Monate

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Unternehmensgrösse: > 200 Mio. CHF Umsatz p.a

    Herausforderung

    • Unternehmen im der Umsetzung einer Divisionsorganisation
    • Rollen, Kompetenzen und Verantwortungen der F&E-Abteilung nicht verankert
    • F&E Ressourcen sind zentral aufgestellt, sollen aber die Divisionen aufgabenspezifisch unterstützen

    Vorgehen

    • Aufarbeitung der Strategie und der Divisionsstruktur
    • Ableitung der künftigen Anforderungen an die F&E-Abteilung
    • Erarbeiten einer strategiekonformen Marktleistungsarchitektur und der Innovationsmaschinen der Divisionen
    • Definition der Rollen und Verantwortungen
    • Identifikation von Detailierungs- und Umsetzungsmassnahmen

    Kundennutzen

    • Strategiekonforme und aufeinander abgestimmte Innovationsmaschine in den Divisionen und zentral
    • Klare Rollen, Verantwortungen und Kompetenzen
    • Divisionenübergreifende Synergien sichergestellt

    Dauer: 4 Monate

    Marc Schaad, CTO Kistler Instruments AG:

    «Mit der Divisionalisierung nimmt Kistler Instruments die nächste strukturelle Evolutionsstufe in Richtung Markt- bzw. Kundenorientierung. Die Divisionalisierung gibt uns die Möglichkeit näher an den Kundengruppen zu sein und unsere Produkte und Anwendungen auf deren Bedürfnisse auszurichten. Dabei soll unsere Positionierung als Technologieführer in der Sensortechnologie gestärkt und ausgebaut werden.
    Der integrale Methodikansatz von HPO war die Basis für systematische Ausgestaltung unserer Innovationsstrukturen, basierend auf einem Technologieportfolio und abgeleiteten Innovationskompetenzen. Dabei haben wir, aus Synergiegründen, Wert auf die Trennung der zwischen divisional abgebildeter Produkt- und Applikationsinnovation und zentraler Forschung und Entwicklung gelegt. Unsere Innovationsstärke wird durch transparente und  effizient arbeitende Innovationsprozesse gesichert.
    Wir sind sicher, dass Kistler Instruments mit der implementierten Innovationsstruktur unsere Marktositionierung ausbauen und, daraus resultierend, unsere Ziele erreichen werden»

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Umsatzrückgang und schlecht ausgelastete Fertigung
    • Optimierungen nur auf Standortebene aber nicht im Produktionsnetz ausgeführt
    • Redundanz von Fertigungsverfahren, nicht genutzte Standortvorteile

    Vorgehen

    • IST-Analyse und Ableitung Potentiale und Handlungsfelder
    • Ausarbeitung des idealen Produktionsnetzwerk, Gestaltung Prozessmodell und Organisation
    • Umsetzungsplanung: Verlagerung von Fertigungslinien

    Kundennutzen

    • Strategische Neuausrichtung der Produktion
    • Bündelung von Produktionskompetenzen
    • Reduktion Fixkosten
    • Steigerung Auslastung und Profitabilität

    Dauer: 18 Monate

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Sich verändernde Kundenerwartungen
    • Keine gruppenweite Prozesse und Strukturen
    • Kaum zentrale Funktionen sowie unterstützende Funktionen für die Gebiets-Manager

    Vorgehen

    • IST-Analyse: IST-Aufnahme von Funktionen, Prozesse und Kennzahlen für die gesamte Vermarktungs-Organisation
    • Grobes SOLL-Design: Benennung und sehr grobe Beschreibung der zukünftigen Funktionen und Prozesse, um ein Gesamtbild der zukünftigen Vermarktung zu erhalten
    • Marktzuteilung: Neue Zuteilung der Märkte zu den verschiedenen Vermarktungs-Organisationen
    • Mikro Projekte pro Funktionsbereich: Beschreibung der Stellen, Erarbeitung von Prozessen und Hilfsmitteln

    Kundennutzen

    • An die zukünftigen Herausforderungen angepasste Organisationsstruktur
    • Einheitliche und effiziente Prozesse
    • Ausgewogene Neuaufteilung der Vermarktungs-Gebiete

    Dauer: 24 Monate

    Branche: Geräte- und Komponentenbau

    Herausforderung

    • Umsatzrückgang durch Konjunktureinbruch und Druck durch internationale Konkurrenz
    • Unsicherheit über definierte strategische Projekte

    Vorgehen

    • Erarbeitung gemeinsames Verständnis der Strategie mittels dem Strategyplan 5S
    • Ableiten der strategischen Stossrichtungen und der strategischen Einzelprojekten
    • Priorisierung der strategischen Projekte mit Hilfe von Aufwand und Wirkungseinschätzungen, um die definierten strategischen Ziele zu erreichen
    • Ausarbeitung der Projektsteckbriefe inkl. Ausgangslage, Projektziel und Projektvorgehen

    Kundennutzen

    • Gemeinsam getragene strategische Projekte initiiert, um konkrete Massnahmen zum Umsatzwachstum zu bearbeiten und gleichzeitig die Kostenbasis zu optimieren
    • Detaillierte Projektpläne verabschiedet inkl. Team-Auswahl
    • Übergeordnetes Management der strategischen Projekte etabliert
    • Fortlaufende Begleitung in der Projektführungs- und Implementierungsphase

    Dauer: 3.5 Monate


    Publikationen


    Kundenstimmen

    • «Mit hpo neue Prozesse implementiert und geschult» (General Manager Bushings, ABB Schweiz)

    • «Die Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien mit hpo erfolgreich erarbeitet und umgesetzt» (ehemaliger Präsident und CEO, ERNI International AG)

    • «Mit hpo die Voraussetzungen für marktorientierte und effektive Innovation geschaffen» (Marc Schaad, CTO, Kistler Instruments AG)

    • «Mit hpo drei Business Units erfolgreich zu einem leistungsfähigen Produktsegment integriert» (Dr. Oliver Vietze, Chairman, Baumer Group)


    Ihr Ansprechpartner

    Gerne beantworte ich Ihre Fragen

    Oliver Kohler
    Managing Partner bei hpo